Read e-book online Alltag, Geld und Medien: Die kommunikative Konstruktion PDF

By Pia Krisch

ISBN-10: 3531171615

ISBN-13: 9783531171616

Die Idee zu dieser Arbeit entstand während meiner Tätigkeit in einem Bankhaus. Hier wurde mir bewusst, wie vielfältig die Projektionen auf Geld sind, die hinter bestimmten Handlungen stehen, wie komplex und wie einfach zugleich das Wissen über Geld sein kann, wie sehr Monetäres Gegenstand von Kommunikation ist. Beim Versuch, in einer wissenschaftlichen Arbeit zu klären, wie das Wissen eines Menschen über Geld entsteht, sah ich mich zunächst vor die Schwierigkeit gestellt, vertrauten, vielfach ver?ochtenen, oft banalen – kurz – alltäglichen Dingen auf den Grund gehen zu wollen. In einem längeren Prozess der Suche, des Findens und - neuter Suche habe ich schließlich innerhalb der interpretativen Theorietradition das nötige Handwerkszeug gefunden, um den Fluss und die Selbstverständlichkeit der alltäglichen Lebensbewältigung aufzubrechen und das Besondere darin zu - chicken. Ich möchte mich für die inspirierende Begleitung dieses Suchprozesses und die Freiheit, das Thema, welches auf den ersten Blick wenig Anleihen bei der tradit- nellen Kommunikationswissenschaft nimmt, auszugestalten, bei Prof. Dr. J- chim Höflich bedanken. Prof. Dr. Patrick Rössler, der überdies die Zweit- gutachtung übernahm, stand mir während der gesamten Zeit mit wertvollen H- weisen zur Seite. Sein Doktorandenkolloquium an der Universität Erfurt bot eine sehr förderliche Atmosphäre, in der eigene Ansätze in konstruktiven Diskussionen getestet werden konnten und auch mentale Unterstützung gegeben wurde. Darüber hinaus habe ich sehr aus den Gesprächen mit Kathleen Arendt, Swantje Lingenberg und Isabel Schlote (alle Universität Erfurt) pro?tieren können.

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Simmel 1989: 126) manifestiert. Das Geld, mit dem wir tagtäglich umgehen, ist abstrakt, es hat ausschließlich symbolischen, auf soziale und kulturelle Praxiszusammenhänge verweisenden Charakter. Damit gehört Geld „…zu denjenigen normierenden Vorstellungen, die sich selbst unter die Norm beugen, die sie selbst sind“ (vgl. Simmel 1989: 126). Simmel entwickelte seine Geldphilosophie aus der Vorstellung einer naturalen Tauschwirtschaft heraus, in der Ware gegen Ware getauscht wird; unabhängig vom Geld, welches nachträglich nur noch die relativen Tauschwerte ausdrücken könnte (vgl.

In diesem Zusammenhang können dem Umgang mit Geld etwa über den formalen Akt des Bezahlens hinaus andere subjektiv sinnhafte Bedeutungen unterlegt sein …“ (Hirseland 1999: 102). Dabei kann diese soziologische Sichtweise auf das Phänomen Geld nun weiterhin um eine dritte, kulturwissenschaftliche und ethnologische Perspektive ergänzt werden. Anhand des Umstandes, dass in verschiedenen Gesellschaften und Kulturen Tauschhandlungen und damit verbundene Phänomene mit differierenden Bedeutungen belegt sind, deren Kenntnis einem erst die Teilhabe an diesen Gesellschaften ermöglicht, zeigt sich die Berechtigung einer Sichtweise, die Geld als etwas konzipiert, welches erst im sozialen Gebrauch zu seiner Bedeutung gelangt und deswegen auch als soziales Gebilde analysiert werden muss (vgl.

Ein häufiger Nutzungsgrund des Internets liegt jedoch in ökonomischen Transaktionen, die bis auf die oben genannten Studien unbeachtet von der kommunikationswissenschaftlichen Forschung geblieben sind. Forschungen in der kulturwissenschaftlichen Perspektive bezeichnen dagegen den alltäglichen Umgang mit Medien als Aneignung (vgl. als Einführung Morley 1992). Indem sie diesen Prozess des „Sich-zu-Eigen-Machens“ von Medieninhalten umfassend kontextualisieren, sprechen sie sich gegen Konzepte einer positiven oder negativen Wirkung, Manipulation oder Gratifikation aus (vgl.

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Alltag, Geld und Medien: Die kommunikative Konstruktion monetärer Identität by Pia Krisch


by Edward
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